Was ist Verhaltenstherapie?

Bei der Verhaltenstherapie steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Mittelpunkt. Sie ist ein wissenschaftlich anerkanntes und besonders wirksames Verfahren der Psychotherapie. Ziel ist es, konkrete Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln zu ermöglichen – und damit psychisches Leiden zu lindern oder zu überwinden.

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass viele unserer Verhaltensmuster und Denkmuster im Laufe des Lebens erlernt wurden – und dass sie sich auch wieder verlernen oder verändern lassen. Dabei geht es nicht nur um äußeres Verhalten, sondern auch um innere Prozesse wie Gedanken, Bewertungen und Gefühle.
Eine Verhaltenstherapie in Anspruch zu nehmen bedeutet nicht, „falsch“ zu sein – sondern zu erkennen, dass Veränderung möglich ist. Ich begleite dich professionell auf diesem Weg.

Wie kann ich dich unterstützen?

Gemeinsam schauen wir uns deine aktuelle Situation, belastende Gedanken oder typische Reaktionsmuster an und entwickeln Schritt für Schritt neue, hilfreiche Strategien.

Typische Elemente

  • Diagnostik 
  • Psychoedukation (Verstehen von Zusammenhängen)
  • Arbeit an Gedankenmustern
  • Aufbau von Selbstwert und Selbstfürsorge
  • Konkrete Übungen für Alltagssituationen
  • Achtsamkeit, Emotionsregulation, Expositionsübungen (z. B. bei Ängsten)
  • Konzentrationsübungen und Lerntechniken. 

Mitarbeit

Verhaltenstherapie ist eine aktive Form der Psychotherapie. 

  • Du bringst dich mit deinen Erfahrungen und deiner Motivation ein und ich begleite dich mit fachlicher Kompetenz, Struktur und Empathie. 
  • Zwischen den Sitzungen können kleine Übungen helfen, das Besprochene im Alltag umzusetzen.

 Geeignet u.a. bei...

  • Ängsten und Panik
  • Depressionen
  • Zwängen 
  • sozialer Phobie
  • psychosomatischen Beschwerden
  • Aufmerksamkeitsstörung
  • Autismus
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • emotionalen Störungen
  • Traumafolgestörung
  • Essstörungen
  • Selbstwertproblemen
  • Lebenskrisen oder belastenden Situationen

Therapie mit Hund

In meiner Praxis wird die ruhige und freundliche Atmosphäre durch einen besonderen Begleiter bereichert: SPEZI, mein ausgebildeter bzw. gut sozialisierter Labrador, ist regelmäßig mit dabei.
SPEZI ist ein 3-jähriger Hund mit einem ausgeglichenen Wesen. Er ist menschenbezogen, ruhig und neugierig – vor allem aber spürt er sehr fein, wann Nähe guttut und wann Zurückhaltung angebracht ist. Viele Kinder und Jugendliche erleben die Anwesenheit eines Tieres als beruhigend, vertrauensstärkend und öffnen sich so leichter. 
Natürlich setze ich SPEZI auch spezifisch bei der Behandlung von Hundephobien ein. 
 

Wie läuft die Therapie ab? 

1.⁠ ⁠Kontaktaufnahme

Sie nehmen per E-Mail oder mithilfe des Formulars auf dieser Seite Kontakt mit mir auf. In einem kurzen Vorgespräch klären wir, ob eine psychotherapeutische Behandlung grundsätzlich passend ist und vereinbaren einen ersten Termin.

2.⁠ ⁠Erstgespräch / Kennenlernen

Beim ersten Termin findet in der Regel ein Gespräch mit dem Kind bzw. Jugendlichen und den Eltern (oder einem Elternteil) statt. Dabei geht es um:
    •    Das aktuelle Anliegen
    •    Erste Eindrücke der Situation
    •    Fragen zum Ablauf und zur Vorgehensweise
    •    Erwartungen und Ziele

3.⁠ ⁠Therapie

Nach einer Kennenlernphase und der Diagnostik werden Therapieziele festgelegt und ein individueller Behandlungsplan erstellt. In regelmäßigen Sitzungen – ca. einmal pro Woche arbeiten wir, teils auch spielerisch, kreativ oder gesprächsorientiert an persönlichen Bewältigungsstrategien. 

Auch Elterngespräche und die Einbindung des Helfersystems (Schule, Hort, Jugendamt etc.) sind ein wichtiger Bestandteil. Sie finden regelmäßig statt.

Im Therapieverlauf überprüfen wir gemeinsam immer wieder die Fortschritte. Eine Therapie endet dann, wenn sich die Beschwerden deutlich gebessert haben, neue Methoden gefestigt sind und das Kind oder der/die Jugendliche sich wieder stabil fühlt.

Fangen wir an...

Gerne begleite ich Sie dabei, diesen Prozess zu beginnen und zu vertiefen. Schreiben Sie mir, um den ersten Schritt zu gehen.

Oftmals wird der Ersttermin natürlich durch die Eltern organisiert, die bei diesem auch dabei sein sollten (bei Jugendlichen ist die Anwesenheit der Eltern nicht immer zwingend erforderlich). Es ist sinnvoll Schulzeugnisse, Berichte von Vorbehandler:innen, etc. mitzubringen. Man benötigt keine ärztliche Überweisung. 
Als Patienten können sich alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 21 Jahren sowie deren Eltern an mich wenden.  In der Regel sind zudem "Bezugspersonenstunden" für Eltern/Erziehungsberechtigte vorgesehen und auch notwendig. 

Nur Privat und Selbstzahler! Die meisten privaten Versicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten – bitte klären Sie dies vorab direkt mit Ihrer Versicherung.

Bei sehr dringenden Anliegen/Notfällen wenden Sie sich bitte an die 116 117 oder an das LMU Klinikim, Psychatrische Notaufnahme, Nußbaumstr. 7, Tel. tagsüber: 089 - 4400-55020, außerhalb der Sprechzeiten: 089 - 4400-55511/55512

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.